Infothek

Die meisten Sportler wissen nicht viel über die Wirkung und Adaptation (Anpassung) von Sport, daher gilt meistens noch die Maxime: Je mehr, desto besser, oder: bloß nicht zu sehr anstrengen, ich will doch kein Leistungssportler werden.

Dieser Trend wird leider auch von sog. Wellness oder Fitnesszeitschriften ge-pushed! Dabei ist es eigentlich nicht so schwer, wenn man sich ein bischen mit den (Grund) Trainingsprinzipien auskennt.

„Wenn man lernen möchte ein Instrument zu spielen, genügt es nicht nur es zu kaufen. Man muss Unterricht nehmen und sich selbst damit beschäftigen - so ist es auch mit SPORT!“

… viel Spass beim beschäftigen!


Physiotherapie

Trainingstipps

Trainingsgrundlagen

Physiologie

sonstiges


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Das wichtigste über Laktat

Laktat (Salz der Milchsäure) entsteht bei der anaeroben (ohne Sauerstoff) Energiebereitstellung im Körper.
Es wird vorwiegend in Muskelzellen, Gehirn, Haut, Erythrozyten und Darm produziert.

Jeder Mensch besitzt in Ruhe einen sog. Ruhelaktatwert, welcher zwischen 0,6 und 2 mmol/l Blut liegt. Laktat

Bis zu einer bestimmten Belastungsintensität läuft die Energiebereitstellung über den aeroben Stoffwechsel.
Man befindet sich bis dahin in einem Sauerstoff steady state, d.h.: der Körper bekommt so viel Sauerstoff wie er benötigt.

Die erste Schwelle ab der mehr Laktat anfällt liegt bei ca. 2mmol/l - die aerobe Schwelle (AS).

Steigt die Belastung, so kommt man in den aerob-anaeroben Übergangsbereich. Hier wird anfallendes Laktat noch in der arbeitenden Muskulatur abgebaut. – Man spricht von einem Lakat steady state. Das Laktat steady state endet an der (individuellen) anaeroben Schwelle (ANS oder IAS).

Steigt die Belastungsintensität über die ANS, erfolgt die Energiegewinnung anaerob.
Es fällt mehr Laktat an wie der Körper abbauen kann – man übersäuert, die Beine/Arme werden schwer, die Muskeln schmerzen, … bis die Belastung abgebrochen werden muss.

Je fitter man ist, desto weiter verschiebt sich die Laktatkurve nach rechts - d.h.: Man kommt erst bei höherer Belastung in den Bereich über der ANS, wo man zu „übersäuern“ beginnt :!:

Die (individuelle) anaerobe Schwelle (ANS/IAS) ist in der Trainingswissenschaft von großer Bedeutung, da knapp unter der ANS/IAS die größten Trainingserfolge bzgl. der aeroben Kapazität erzielt werden.
Die ANS/IAS wird mit Hilfe eines Laktattests und verschieden Berechnungsmodellen errechnet.

Ein effektiver Trainingsplan kann nur erstellt werden, wenn die ANS bzw. IAS bekannt ist. Die individuellen Trainingsbereiche werden dann in Herzfrequenz, Geschwindigkeitsangaben (z.B.:km/h) oder Wattangaben bestimmt.

Mit einem Laktattest kann man seinen eigenen Trainingsfortschritt feststellen, Trainingsbereiche anpassen, evtl. Defizite ermitteln und seine Leistung mit der anderer objektiv vergleichen.


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Krafttraining

Kraftarten

  • Maximalkraft
  • Schnellkraft
  • Kraftausdauer
  • Reaktivkraft

Maximalkraft wird derzeit in der Literatur als Basiskraft angesehen.

Eine höhere Maximalkraft kann also (bei richtigem weiterführendem Training) eine höhere Schnellkraft, Kraftausdauer oder Reaktivkraft bewirken.

Trainingsziele:
Muskelaufbau (Hypertrophie), Kraftausdauer, Schnellkraft, Maximalkraft

Ein Fitnesssportler muss natürlich anders trainieren, als ein Leistungssportler. Dennoch muss sich jeder über seine Trainingsziele im klaren sein.

Verbesserung der Maximalkraft
Methode:

  1. Muskelaufbau – Massenzunahme
  2. Pyramidentraining (Sondertrainingsform)

Nur Muskelaufbau zu trainieren z.B.: aus optischen Gründen, ist NICHT funktionell und sinnvoll – SPORT tut (nur) GUT wenn man es richtig macht :!:

Verbesserung der Kraftausdauer
Methode:

  1. Muskelaufbau
  2. Kraftausdauertraining

oder:

  • nur Kraftausdauertraining

(bessere Trainingserfolge werden aber über die 3 Stufen s.o. erreicht)

Verbesserung der Schnellkraft
Methode:

  1. Muskelaufbau
  2. spezifisches Schnellkrafttraining

Das spezifische Schnellkrafttraining kann auch parallel zur Maximalkraftentwicklung durchgeführt werden.

Reaktivkraft
Die Reaktivkraft ist eine sehr spezielle Kraftform, höchster Intensitäten. Die Trainingsmethoden der Reaktivkraft sind nur für den Hochleistungssportler geeignet. Die Anpassung/Wirkung auf den Organismus ist überwiegend eine verbesserte Intramuskuläre Koordination.

Übersicht über die Belastungsparameter der Trainingsmethoden

Methode Dauer Intensität Umfang Dichte Häufigkeit
Muskelaufbau 6-12 Wdh. 60% - 80% 6-8 Sätze. 2-5 min. Pause 2-3x/Woche
intramuskuläre Koordination 1-3 Wdh. 90% - 100% 3-5 Sätze 3-6 min. Pause 2x/Woche
Kraftausdauer 15-25 Wdh. 30% - 50% 2-4 Sätze. 20sek.-1 min. Pause 3x/Woche
Schnellkraft 5-7 Wdh. 50%-60% 2-5 > 3 min. 2 mal pro Woche

Beispiele
Fitnesstraining
Ziel: Muskelaufbau, also kräftiger & massiger

  1. Kraftausdauertraining
  2. Muskelaufbautraining
  3. Intramuskuläre Krafttraining

oder Ziel: Kraftausdauer, also kräftiger aber nicht massiger

  • Kraftausdauertraining


sportartspezifischen Krafttraining

  1. Muskelaufbautraining
  2. Intramuskuläres Krafttraining
  3. je nach Anforderungsprofil der Sportart spez. Krafttraining

Für einen, auf Ihre Trainingsziele optimal zugeschnittenen, Trainingsplan einfach mal hier vorbeischauen


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Trainingsprinzipien

… wird noch weiter ausgeführt

  1. Anpassungseffekte auslösen
    • Prinzip des Trainingswirksamen Reizes
    • Prinzip der progressiven Belastung
    • Prinzip der Variation der Trainingsbelastung
  2. erfolgte Anpassung stabilisieren
    • Prinzip der optimalen Relation von Belastung und Erholung
    • Prinzip der Dauerhaftigkeit
  3. Anpassung in eine spezifische Richtung steuern
    • Prinzip der Individualität
    • Prinzip der Entwicklungsgemäßheit



Quellen¹


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Selbsteinschätzung

Ein Problem, gerade im Hobby, Fitness und Breitensport ist die eigene Selbsteinschätzung.

… noch in Arbeit





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Karpaltunnelsyndrom

Die Schädigung des N. medianus im Karpaltunnel ist eine häufige Erkrankung.
Dabei kommt es zu einer Druckläsion des N. medianus unter dem Retinaculum (musculorum) flexorum.

Symptome

  • sensible Störungen und Schmerzen im Versorgungsgebiet des N. medianus
  • Schwierigkeiten beim kraftvollem Greifen
  • Schwierigkeiten bei feinen Tätigkeiten mit den ersten 3 Fingern
  • Muskelschwund (Atrophie) der Daumenballenmuskulatur
  • Schmerzen bei Bewegungen (vor allem extremes Beugen und Strecken) des Handgelenks

Ursachen

  • Abnorme Enge im Karpaltunnel
  • Druckschädigung des N. medianus im Karpaltunnel.

sulcus carpi Der Karpalkanal wird radial von Os scaphoideum (1) und Os trapezium (2) und ulnar von Os pisiforme (3) und durch den Hamulus des os hamatum (4) gebildet. Der Karpalkanal (sulcus carpi) wird von dem Retinaculum (musculorum) flexorum überspannt und bildet somit den Karpaltunnel - Canalis carpi.

Ursachen für eine Einengung des Canalis Carpi

  • Tätigkeiten mit chronischer dorsal Extension des Handgelenkes: Bügeln, Bedienen, Bankdrücken
  • schwere körperliche Arbeit
  • Ödeme in der Schwangerschaft
  • Wechseljahre
  • Gewichtszunahme
  • Zustand nach Verletzung der Handwurzelknochen
  • Rheumatische Veränderungen
  • Arthrotische Handgelenksveränderungen
  • Sehnenscheidenverdickungen

Computerarbeit scheint das Karpaltunnelsyndrom nicht wesentlich zu begünstigen

Diagnose

  • Messung der Nervenleitgeschwindigkeiten (evtl. mit EMG)
  • Flexions-Kompressions-Test:
    • Druck mit dem Daumen auf den N. medianus im Karpaltunnel bei 60° Palmarflexion (Beugung zur Handinnenfläche) des Handgelenks
    • Symptom: Sensibilitätsstörungen (Taubheitsgefühl, elektrisierendes Kribbeln, Schmerzen, …)
  • Hoffmann-Tinel-Test:
    • Beklopfung des Kts bei neutraler Handgelenksposition
    • Symptom: verstärkte sensible Reaktion (Kribbeln, Schmerzen, …)
  • Phalen-Test:
    • Abgestützter Ellbogen und senkrechtem Unterarm; die Hände werden nach palmar (Handinnenfläche) fallen gelassen.
    • Symptom: innerhalb von 60 Sekunden treten stärkere Sensibilitätsstörungen auf
  • Karpal-Kompressions-Test:
    • Druck auf den Nervus medianus (im Bereich des KPs ) bei neutraler Handgelenksposition
    • Symptom: Sensibilitätsstörungen

Quellen1)


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Trainingsmethoden - Trainingsform

Mit Trainingsmethoden sind i.d.R. Verfahren gemeint um das Trainingsziel zu erreichen.

z.B.: Trainingsziel: Muskelaufbau - Trainingsmethode: Hypertrophietraining

Trainingsform bezeichnet meistens die Organisationsform der Trainingmethode.
Also ob Satztraining / Stationstraining, Zirkeltraining …

Beispiel:
Trainingsziel: Muskelaufbau
Trainingsmethode: Hypertrophietraining mit negativ Serien
Trainingsform: Stationstraining (Also alle Sätze einer Übung werden mit entsprechender Pause nacheinender absolviert)


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Muskelkater

Muskelkater kennt jeder, aber was ist das genau?

Selbst von einigen Ärzten hört man leider immer noch veraltete Erklärungen, wie „Laktatansammlung im Muskel“…

Was ist Muskelkater

Bei einem Muskelkater treten kleinste Mikrotraumen in den kontraktilen Elementen des Muskels auf.
Dabei werden die Z-Scheiben zerrissen / eingerissen.
Muskelkater ist also genau genommen eine Verletzung des Muskelgewebes.

Wie entsteht Muskelkater

Nach hohen (z.B.: extremes Sprungtraining) oder neuen unbekannten Muskelbelastungen, sowie bei starken Dehnungsreizen kommt es zur einer Überbelastung der Z-Scheiben durch das darin verankerte Aktin oder durch das über Titin verankerte Myosin.
Diese Einrisse der Z-Scheiben und der damit verbundene Heilungsprozess führen zu einer Überempfindlichkeit der Muskulatur mit Schmerzen und Bewegungseinschränkung.

Ist Muskelkater gefährlich

Gefährlich ist Muskelkater in den meisten Fällen nicht.
Dennoch muss man bedenken, dass Muskelkater ein Muskeltrauma ist, was als Vorstufe einer Muskelzerrung oder eines Muskelfaserisses gesehen werden kann.
Teilweise kann Muskelkater trotzdem erwünscht sein, da es durch das Muskeltrauma zu einer vermehrten Hypertrophie (Muskelaufbau), u.a. durch eine vermehrte Aktivierung von Satellitenzellen, kommt.

Leichter Muskelkater kann als Zeichen für ein gutes, intensives (überschwelliges) Training angesehen werden. Bei starkem Muskelkater (bis zu 7 Tage anhaltende Schmerzen) war die Trainingsbelastung zu hoch.

Was tun gegen Muskelkater

Hat man Muskelkater, hilf nur noch aktive Regeneration:

  • leichte konzentrische Belastungen (z.B.: Radfahren)
  • Sauna
  • ganz leichte aktive Dehnung und ganz sanfte Massage.

Die Schmerzen sollten auf jeden Fall abgeklungen sein, bevor man den nächsten intensiven Belastungsreiz setzt.
Zu intensives Training, starke Massage bzw. Dehnung führen zu einer Verschlimmerung oder zumindest zu einer Verlangsamung des Heilungsprozesses.
Also gönnen Sie sich die Regeneration und Erholung – Muskelkater ist eine Verletzung, daher muss dem Körper die nötige Zeit gegeben werden um sich zu erholen.


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Vorermüdung vs.Nachermüdung

Muskelaufbau – ein wichtiges Trainingsziel für viele Hobby-, Fitness-, und Leistungssportler. Gerade im Fitnessbereich hat sich in den letzten Jahren vermehrt das Training mit Verbundsätzen (s.u.) entwickelt.

Die bisher gängige Theorie (und Praxis) zu Verbundsätzen im Krafttraining war:

  • erst Isolationsübung für große (starke) Muskeln
  • dann komplexe Grundübung für Muskelketten.

Beispiel (M. pectoralis major - großer Brustmuskel):

  • erst Butterfly
  • dann Bankdrücken

Grund:
Kleine (schwache) Muskeln sind in einer Muskelkette das schwächste Glied, d.h. sie sind der limitierende Faktor bei der Grundübung. Um dennoch die großen starken Muskeln effektiv mitzutrainieren, beginnt man daher mit einer isolierten Übung für die großen Muskeln. Bei der anschließenden Grundübung werden dann sowohl schwache wie auch starke Muskeln effektiv trainiert, da die starken Muskeln bereits erschöpft sind.

Diese Theorie wurde jetzt überprüft und widerlegt!

Dabei wurde festgestellt, dass die weniger praktizierte Trainingsmethode Nachermüdung effektiver und somit wirksamer ist.

Bei der Nachermüdung wird (umgekehrt zur Methode Vorermüdung) zuerst eine komplexe Grundübung und anschließend eine Isolationsübung absolviert.

Vorteil:

  • höhere Gesamtleistung aus Grundübung + Isolationsübung
  • zusätzlich sind Intensitätstechniken (s.u.) möglich

Das Training nach der Methode Vorermüdung sollte also nach derz. wissenschaftlichen Erkenntnissen auf ein Training nach der Methode der Nachermüdung umgestellt werden.
Über praktische Erfahrungsberichte würde ich mich sehr freuen LOL

Verbundsätze:

Kombination aus mehreren Kraftübungen für eine Muskelgruppe. Dabei wird meist eine (komplexe) Grundübung und eine isolierte Übung absolviert.

Intensitätstechniken:

Nach dem Punkt des momentanen Muskelversagens (PmM) versucht man durch verschiedene Methoden 2-3 weiter Wiederholungen zu absolvieren.

Die 3 gängigsten Methoden:

  • cheatings (technisch unkorrekte Bewegungsausführung!!)
  • burns (kleinere Bewegungsamplitude nach PmM)
  • negativ Serien (nach konzentrischer Ausbelastung, weitere exzentrische Arbeit)

Bei der cheatings Methode ist trotz der technisch unkorrekten Bewegungsausführung unbedingt auf eine physiologische Übungsausführung zu achten! Das Schwungholen bei Bizepscurls im Stehen aus dem Oberkörper darf z.B. unter keinen Umständen zu einer starken Hyperlordose (Hohlkreuz) führen:!:
Diese Methode eignet sich demnach nur für technisch sehr gut geschulte Sportler als Intensitätstechnik - aus Sport tut gut Sicht sind die beiden anderen Methoden zu bevorzugen.

—- Quellen: 2)


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Sport tut gut - TIPPs

Damit Sport wirklich gut tut müssen einige „Grundregeln“ beachtet werden. da jeder Mensch individuell ist, halte ich es nicht für sinnvoll festgeschriebene Angaben zum machen, wie: mit Puls 130 joggen, oder Nordic Walking ist besser als Joggen, … Es gibt für jede Person das für Ihn optimale Training, optimale Sportarten und die optimale Ernährung.

Folgende Punkte sollten beachtet werden:

Gesundheits-Check

Bevor man mit Sport anfängt sollte jeder einen ausführlichen Belastungscheck vollzogen haben – wenn möglich mit Laktatmessung (die gibt es auch HIER auf Anfrage)

Wahl der Richtigen Sportart

Nach einem solchen Check muss man sich seine Lieblingssportart bzw. die für einen optimale Sportart heraussuchen. Derzeit kursieren viele Fitnessgerüchte z.B.: Nordic Walking (NW) sei viel gesünder, effektiver und sowieso besser als Joggen, normales Walking, …

FAKT ist aber, dass zum Beispiel der Stockeinsatz beim NM nicht zu einer verminderten mech. Belastung der Knie im Vergleich zum Walking führt.

Daher liegt es bei jeden selbst, abzuwägen, welche Sportarten am geeignetsten für einen sind!
– Hierbei bin ich gerne jederzeit behilflich!

vom leichten zum schweren, von locker zu intensiv

zum Sporteinstieg, aber auch zu Beginn einer neuen Saison sollten immer erst allgemeine Grundlagen (Grundlagenausdauer, allgemeine Rumpfstabilität, Beweglichkeitstraining, …) auf dem Trainingsplan / Fitnesstraining stehen. Bei Missachtung diese Prinzips kommt es schnell zu Verletzungen, degenerativen Gelenkveränderungen (Arthrose) oder Übertrainingerscheinungen.

allumfassend / ausgeglichen trainieren

Zu jedem Ausdauertraining gehört auch ein (wenn auch kleines) Krafttraining und Beweglichkeitstraining. Bei leistungsorientierten Sportlern sollte auch noch Schnelligkeitstraining dabei sein. Einseitiges Training für schnell zu Stagnation und noch schlimmer: zu Dysbalancen im Körper und somit wieder zu einer erhöhten Verletzungsgefahr, sowie über kurz oder lang zu Arthroseerscheinungen.

Um Dysbalancen oder Verschleißerscheinungen, durch die Auswahl optimal aufeinander abgestimter Übungen, vorzubeugen sowie zum Erstellen eines optimalen Trainingsplanes einfach HIER vorbeischauen.

Ernährung

Wenn man Sport treibt, verbraucht man mehr Energie! Ist ja auch das ziel eines großen Teils der Sporttreibenden. Man verliert aber natürlich nicht nur mehr Energie sondern auch Spurenelemente (Mineralien) und Vitamine. Um einem Mangel vorzubeugen kann man entweder mehr oder weniger unkontrolliert Vitaminpräparate zu sich nehmen, oder auf eine ausgewogene Ernährung achten. Ich weiß, das ist ein alter „Schuh“: Essen sie ausgewogen, viel Obst und Gemüse…, aber man sollte wissen, dass Vitaminpräparate und dergleichen nicht als Arzneimittel gelten, sondern als normales Lebensmittel!!!
– D.h.: Es bedarf KEINE Studien oder Beweise über Ihre Wirkung / Nebenwirkung! Deutschland gilt nicht zu einem Vitaminmangelland. Bis auf wenige Ausnahmen liegen die Deutschen meist über den, von der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung), vorgeschrieben Referenzwerten.

Zu evtl. Risikofaktoren gehören:

  • Personen einseitiger Ernährung (viel Fast Food, Veganer, andere spez. Ernährungsformen)
  • Raucher
  • Personen mit Stoffwechselerkrankungen
  • Diäten unter 1500kcal/Tag

Wenn Sie jetzt wissen möchten, ob Sie sich ausgewogen und Kalorienbedarfsgerecht ernähren, kommen Sie HIER zu meiner Ernährungsberatung /Analyse.

Umwelt & Klima

Die richtige Kleidung ist natürlich ebenfalls wichtig. Sie sollte funktionell und Wetterangepasst sein. Bei hohen Temperaturen sollten Sie unbedingt die Trainingsintensität reduzieren genug trinken und sich vor direkter Sonneneinstrahlung schützen.

Flüssigkeitsverlust
1h lockeres Joggen: ca. 1-1,5 l/h
1h Joggen bei Hitze: ca. 2-3 l/h
1-2h vor dem Training sollte man ca. ½ l Wasser trinken, nach dem Sport den Flüssigkeitsverlust ausgleichen – spätestens 3h nach dem Training sollte das Ausgangsgewicht wieder erreicht sein.
Wenn möglich während dem Sport alle 20min. ca. 150-200ml trinken.


Quellen3)


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Kopfschmerzen & Sport

Kopfschmerzen werden meist in zwei große Gruppen eingeteilt.

  • Primäre Kopfschmerzen
    • dabei ist der Kopfschmerz die Krankheit selbst.
    • Dazu gehören u.a. der Spannungskopfschmerz und die Migräne.
  • Sekundäre Kopfschmerzen
    • Die Kopfschmerzen sind ein Symptom einer anderen Krankheit, wie z.B.: internistischen Erkrankungen (Bluthochdruck, koronare Herzkrankheit, gestörte Blutzuckerregulation, gestörte Schilddrüsenfunktion)
    • Hierzu gehört häufig auch der Dauerkopfschmerz durch den Missbrauch von Medikamenten (Schmerzmitteln).

Bei akuten als auch bei den chronischen Spannungskopfschmerzen zählt Sport, vor allem Ausdauersport (Joggen, Fahrrad fahren, Nordic Walking, Skilanglauf …) zu den wirksamsten Behandlungsmethoden.

Bei den sekundären Kopfschmerzen muss erst die eigentliche Grunderkrankung behandelt werden.
Sport hilft hier gegen die Kopfschmerzen in der Regel nicht.
Jedoch kann (nach Rücksprache mit dem Arzt) die ein oder andere internistische Grunderkrankung in der Behandlung positiv unterstützt werden (z.B.: Diabetes II, Bluthochdruck, …) :!:


Belastungskopfschmerzen

Wie oben beschrieben, zählt körperliche Aktivität, besonders Ausdauersport, zu den nicht medikamentösen Prophylaxen und Behandlungsmethoden bei Kopfschmerzen.

Kopfschmerzen können aber auch als folge körperlicher Belastung auftreten - man spricht von Belastungskopfschmerzen.

Es wird ebenfalls zwischen primären und sekundären Belastungskopfschmerzen unterschieden (s.o.).

Liegt keine andere Grunderkrankung vor handelt es sich höchstwahrscheinlich um primäre Belastungskopfschmerzen.

:!: Primäre Belastungskopfschmerzen sind stark spontanheilend :!:

Sie werden insbesondere durch exogene Faktoren verstärkt bzw. verursacht, wie

  • Dehydration
  • Hitze
  • hohe Luftfeuchtigkeit
  • und das Training in Höhe

Treten primäre Belastungskopfschmerzen auf, sollte die Trainingsintensität gesenkt und die exogenen Faktoren optimiert werden.

Bei sekundären Belastungskopfschmerzen, liegt eine andere Grunderkrankung als Ursache für die Belastungskopfschmerzen zu Grunde.
Um die sekundären Belastungskopfschmerzen zu lindern, muss (wie bei den normalen sekundären Belastungskopfschmerzen – s.o.) erst die Grunderkrankung behoben werden.

Treten bei Sportlern die über 35 Jahre alt sind, die Belastungskopfschmerzen erst bei Ausbelastung oder nach der Belastung auf und erzeugen einen dumpfen Kopfschmerz, wird dringend geraten einen Arzt aufzusuchen!

Quellen 4)


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Homöostase

Die Homöostase ist die „Aufrechterhaltung eines realtiv konstanten inneren Milieus od. Gleichgewichts im Organsismus …“ 5)


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Superkompensation

Der Mensch befindet sich unter den Belastungen des Alltags in einem Gleichgewichtssystem - der Homöostase.
Sportliches Training bringt den Körper aus diesem Gleichgewicht, woraufhin der Körper versucht, sich schnellstmöglich zu regenerieren.
Um vor einer erneuten Belastung dieser Art gewappnet zu sein reagiert der Körper sogar mit einer überschießenden Wiederherstellung (Superkompensation). Dies bedeutet, dass ein höherer Leistungsstand als zuvor aufgebaut wird.

  1. wirksamer Trainingsreiz
  2. Abnahme des Leistungsstandes (LS)
  3. Wiederherstellung des LS auf Ausgangniveau
  4. überschießende Wiederherstellung des LS (Superkompensation)
  5. Rückgang zum Ausgangsniveau wenn kein erneuter Reiz erfolgt

Beispiel (für einen Sporteinsteiger)

  • Montag: Ausdauerbelastung von 40 min. (1+2)
  • bereits danach beginnt die Wiederherstellung (2-3)
  • Dienstag: Ausgangsniveau-Superkomensation (3-4)
  • Mittwoch: Superkompensation (4)

spätestens Mittwoch muss also wieder ein Ausdauertraining absolviert werden!


Verbesserung der Leistungsstandes bei regelmäßigem Training unter beachtung der Superkompensation

  • Dienstag bzw. Mittwoch erneutes Training (4)
  • erneute aber geringere Abnahme des LS (5)
  • erneute Superkompensation mit Zuhnahme des LS (6)

Diese Leistungssteigerung ist nach oben natürlich nicht beliebig steigerbar.

Ab einem bestimmten Leistungsniveau findet die Superkompensation schon innerhalb von 12h statt und in geringerem Ausmaß.
Dies ist u.a. ein Grund, warum Leistungssportler mit den Trainingsjahren immer mehr trainieren müssen. Aber auch hier sind irgendwann Grenzen gesetzt Quantität ≠ Qualität (s. Trainingsprinzipien)


Erfolgt kein weiteres Training geht der Leistungsstand allmählich zurück. (5)


Quellen 6)


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Muskelaufbau

Ein quergestreifter Skelettmuskel besteht aus mehreren Untereinheiten (s.Grafik).

  • Ein ganzer Muskel (gelb) setzt sich aus mehreren Muskelfaserbündeln zusammen (grün)
  • ein Muskelfaserbündel besteht aus mehreren Muskelfasern (blau)
  • eine Muskelfaser besteht aus mehreren Myofibrillen (schwarzer Kreis)
  • Myofibrillen sind die kontraktilen Elementen eines Muskels und bestehen u.a. aus Aktin (schwarz) und Myosin (rot)

  • Myofibrillen werden aus mehreren hintereinander geschalteten Sarkomeren gebildet
  • Ein Sarkomere ist der Abschnitt zwischen zwei Z-Scheiben (türkis)
  • In den Z-Scheiben ist das Aktin (schwarz) verankert.


Quellen 7)


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Satellitenzellen

Satellitenzellen (SZ) sind schon ca. 40 Jahre bekannt. Ihren Namen haben sie aufgrund der anatomischen Lage, da sie zwischen der Plasmamembran von Muskelfasern und der Basallamina liegen.
SZ werden inzwischen wichtige Rollen zugeschrieben, bei:

von Muskelzellen.

Neueren Studien zufolge führt körperliche Belastung zu einer Aktivierung von SZ im Skelettmuskel, was wahrscheinlich auf die gesteigerte Produktion von Wachstumsfaktoren zurückzuführen ist. Die wichtigsten Wachstumsfaktoren für die Aktivierung sind:

  • IGF 1(Insulin like growth factor 1)
  • HGF (hepatocyte growth factor)
  • sowie eine Abwandlung von IGF 1 namens MGF (mechano growth factor)


:!: Vor der Aktivierung ruhen die SZ in der G0 Phase des Zellzyklus :!:

Nach Aktivierung haben die SZ verschiedene Möglichkeiten:

  • sie gehen zurück in die G0 Phase
  • sie fusionieren mit anderen SZ (Hyperplasie)8)
  • sie fusionieren mit vorhandenen Muskelfasern
    • Reparatur geschädigter Muskelfasern9)
    • Hypertrophie
    • Längenwachstum

Da es noch an Studienergebnissen am humanen Skeltettmuskel mangelt, können derzeit noch keine Aussagen / Empfehlungen über die Art der körperlichen Belastung gegeben werden wie mehr SZ aktiviert werden können.

Quellen10)


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Agonist, Antagonist, Synergist

Der Agonist (Wettkämpfer) „Muskel der eine best., einem Antagonisten entgegengesetzte Bewegung bewirkt“ 11), ist also der Muskel der die Bewegung ausführt - der Spieler.

Der Antagonist (Gegner) ist Gegenspieler des Agonisten

Beispiel 1
Kniestrecken (aus dem Sitz;)

  • Der M. Quadrizeps (Oberschenkelvorderseite) ist der Agonist
  • Der Bizeps femoris (Teil der Oberschenkelrückseite) der Antagonist

Beispiel 2
Kniebeugen (aus dem Sitz)

  • Der Bizeps femoris ist der Agonist
  • Der Quadrizeps der Antagonist

Agonist und Antagonist bezieht sich also nicht auf Beugen, Strecken, … sondern immer auf die jeweilige Funktion, die ein Muskel gerade hat.
Ist er Spieler, so ist er Agonist, ist er Gegenspieler ist er Antagonist!

Synergisten
Als Synergisten werden Muskel bezeichnet, die gemeinsam (in die selbe Richtung) eine Bewegung ausführen

Beispiel 2 (s.oben)
Die Ischiocrurale Muskulatur (Oberschenkelrückseite bestehend aus Mm. Semimembranosus, Semitendinosus und Bizeps femoris) arbeiten synergistisch bei der Kniebeugung.


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Intermuskuläre Koordination

Intermuskuläre und Intramuskuläre Koordination - zwei oft miteinander verwechselte Begriffe!!
Im folgendem finden Sie eine, mit Beispielen veranschaulichte, Erklärung.

Intermuskuläre Koordination (inte.K.) beschreibt das Zusammenspiel zwischen verschiedenen Muskeln bzw. von Agonisten und Antagonisten.

Beispiel:

  1. Im Kniegelenk soll gestreckt werden
  2. der Quadrizeps (Oberschenkelvorderseite) kontrahiert
  3. um die Streckung im Kniegelenk zu ermöglichen, müssen die Kniebeuger nachlassen / loslassen.
  4. das Kniegelenk wird gestreckt

Würden die Kniebeuger nicht loslassen, entstünde ein Pattsituation und es käme keine Bewegung im Kniegelenk zustande (s. statische / isometrische Kontraktion)

Die Intermuskuläre Koordination läuft unbewusst über Reflexregelkreise ab. Sie ist bei neuen Bewegungen nicht optimal, da der Bewegungsablauf unbekannt und noch nicht automatisiert ist.
Muskelzittern zu Beginn einer Übung kann u.a. eine Folge einer schlechten intermuskulären Koordination sein.
Muskeln (Antagonisten) die entspannen sollen werden angespannt – eine zitternde, unflüssige, unkoordinierte Bewegung kommt zustande.

Nach einigen Trainingseinheiten verbessert sich die inte.K. was eine Ökonomisierung der Bewegung und somit einen ersten Kraftanstieg zu Folge hat.

Intramuskuläre Koordination

Intramuskuläre Koordination (IK) ist die nervale Ansteuerung bzw. Aktivierung von Muskelfasern (über motorische Einheiten) innerhalb eines Muskels.

Intramuskuläre Koordination Beispiel (M. Biceps brachii)
ein Blatt Papier soll hochgehoben werden
der Biceps braucht wenig Kraft, also wenig Muskelfasern(1)

eine Wasserflasche soll gehoben werden
der Biceps braucht mehr Kraft, mehr Fasern müssen arbeiten(2)

ein Kasten Bier soll mit einer Hand gehoben werden
der Biceps braucht all seine Kraft, alle Fasern (bis zu 60%) werden rekrutiert/aktiviert(3)

Die IK lässt sich in verschiedene Bereiche einteilen

Je mehr Kraft benötigt wird, umso mehr Fasern arbeiten. Bei leichten Kraftanforderungen arbeiten zunächst die langsamen schwächeren Muskelfasern (slow-twich-fibers; ST-Fasern), je höher die Kraftanforderung wird umso mehr stärkere Muskelfasern (fast-twich-oxidativ-fibers; FTO) werden zugeschaltet. Bei max. Kraftanforderung arbeiten schließlich alle Fasern synchron, einschließlich die stärksten Muskelfasern (fast-twich.glycolytic-fibers; FTG).

Eine untrainierte Person kann ca. 60% seiner Absolutkraft willkürlich freisetzen.
Eine sehr gut trainierte Person (Hochleistungssportler) kann bis zu 90% willkürlich aktivieren.
Die restlichen 10% sind autonom geschützt, d.h. sie werden nur in Extremsituationen aktiviert (z.B.: Todesangst), oder durch Doping :!:


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Motorische Einheit

… in Arbeit


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Muskelfasertypen

Ein Muskel setzt sich aus mehreren Faserbündeln zusammen.
Jedes Muskelfaserbündel besteht wiederum aus einzelnen Muskelfasern (Muskelzellen)

Dabei kann man zwischen 3 verschieden Muskelfasertypen unterscheiden.

Typ I Fasern

  • langsame oxidative Muskelfaser (ST – slow-twitch-fibers)

Typ II Fasern (FT – fast-twich-fibers)

  • Typ IIa: schnelle oxidativ-glykolytische Musklefaser (FOG - fast-oxidative-glycolytic)12)
  • Typ IIx: schnelle glykolytische Muskelfasern (FG - fast-glycolytic)

Früher wurden die IIx Fasern auch IIb genannt.
Inzwischen wurde allerdings herausgefunden, dass es sich bei IIb Fasern um tierische Muskelfasertypen handelt, welche beim Menschen nicht gefunden werden konnten.
Die IIb Fasern sind noch schneller als die menschlichen Typ IIx. 13)

… weiter Erklärung in Arbeit


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Sporteinstieg die ersten Schritte

Ausgangsniveau
Sporteinsteiger (:!: jemand der seit ca. einem Jahr keinen Sport oder andere körperliche Aktivität (länger als 20 min. ohne Pause) betrieben hat.

1st step - Ausdauertraining
Umfang Häufigkeit Intensität
Woche 1
Einstieg
20 min. 2x/Woche Unterhaltung muss
noch möglich sein
Woche 2
Steigerung
20 min. 3x/Woche Unterhaltung muss
noch möglich sein
Woche 3
Grundlage
30 min. 3x/Woche wie oben, oder z.B. beim Joggen:
3Schritte Ein-, und 3Schritte Ausatmen

  • Die Ausdauerbelastung sollte ohne Pause absolviert werden
  • Es kann jede Sportart gewählt werden, bei der man sich in einer gleichbleibenden Intensität bewegt (Wandern, Walking, Joggen, Schwimmen, Radfahren, Inlineskating, Eisschnelllauf/Short Track,;-) …)
  • Umfang immer vor Intensität - also lieber mal länger als schneller laufen.
  • Ist man bei 3 x 30-40 min/Woche angelangt ist das ausdauertechnisch vollkommen ausreichend.
  • Die Einheiten sollten über die Woche verteilt liegen.

:?: Erklärung


2nd step - Krafttraining.
Umfang Dauer Häufigkeit Intensität Dichte
Woche 4
Einstieg
20 min 15 WDH 2x/Woche leicht-mittel 30 sek. Pause
Woche 5
Steigerung
wie Woche 1 nur 3x/Woche
Woche 6
Grundlage
30min 20WDH 3x/Woche mittel 30 sek. Pause
Die 30 min werden durch 3 Durchgänge erreicht.

Beispiel

  • 6 Übungen
  • pro Übung 15-20 Wiederholungen,
  • 30 sek. Pause zwischen den Übungen (oder einfach nächste Position einnehmen)
  • Insgesamt 2-3 Durchgänge

Wichtig
Jede WDH sollte ca. 3 sek. dauern, also die Übungen langsam und ohne Schwung ausführen.

Trainingsplan ab Woche 4

(nach den ersten 3 Wochen Ausdauertraining)

Woche 4 Mo Di Mi Do Fr Sa So
Ausdauer -- 30 min - 30 min - 40min
Kraft --20 min- - 20 min -
Woche 5 Mo Di Mi Do Fr Sa So
Ausdauer -- 30 min - 30 min - 40min
Kraft - 20 min - 20 min -20-
Woche 6 Mo Di Mi Do Fr Sa So
Ausdauer -- 30 min - 30 min - 40min
Kraft - 30 min - 30 min --30

Woche 6 ist zugleich ein Gesamttrainingsplan für ein gesundes Fitnesstraining

  • Ausdauer und Kraft können auch immer am selben Tag trainiert werden, jedoch sollte das Krafttraining vor dem Ausdauertraining erfolgen.
  • Alle 6 Wochen sollte bei regelmäßigem Training eine Anpassung erfolgen. Dies ist vor allem beim Krafttraining wichtig, um u.a. eine einseitige Belastung zu vermeiden.

Neue Übungen/Trainingspläne erhalten Sie gerne jederzeit auf Anfrage. Einfach eine Email schreiben oder hier vorbeischauen.

  • Für leistungsorientierte Sportler ist die Anpassung aller konditionellen Fähigkeiten (Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer, Beweglichkeit) unabdingbar!
    :?: Erklärung


Hier gibts den Beitrag als pdf download FIXME


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BMI

Der Body-Mass-Index (BMI) setzt das Körpergewicht in Relation zu der Körperoberfläche!

Grosser Nachteil
Es wird nicht zwischen Fett- und Muskelmasse unterschieden!!
Für den Autonormalverbraucher ist der BMI aber erstmal ein guter Anhaltspunkt!

Berechnung: Körpergewicht (kg)÷ Körpergröße (in Meter) zum Quadrat.


Beispiel:
Gewicht: 70kg
Grösse: 1,73 m

70 ÷ 1,73² = 23,4

⇒ 23,4 = gut!

Untergewicht < 18,5
Normwerte 18,5 - 25
Übergewicht 25 - 30
Adipositas > 30

Na? Wo befindet ihr euch?


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Laborwerte

Die Beurteilung von Laborwerten sollte grundsätzlich nur von einem Arzt / Fachpersonal erfolgen! Hier werden nur einige Werte zum besseren Verständnis dargestellt und erklärt!!

  • BSG = Blutkörperchensenkungsgeschwindigkeit

Normwerte (NW) < 15/25 Eine beschleunigte BSG ist immer ein unspezifischer Hinweis auf ein Krankheitsgeschehen. Sie ist erhöht z.B.: bei Infektionen, Krebserkrankungen, aber auch bei Einnahme von best. Medikamenten.

  • Ery = Erythrozyten (rote Blutköperchen)

NW weibl.: 4,2-5,4 E6/yl; männlich: 4,6-6,2E6/yl Sie sind verantwortlich für den Sauerstofftransport im Blut. Bei Eisenmangel und als Folge von Infekten sind sie häufig erniedrigt.

  • Leuco = Leukozyten (weisse Blutkörperchen)

NW: 4,0-9,0E3/yl Fktn.: Abwehr von Infektionen; erniedrigte Werte sind meist Ausdruck einer viralen Infektion

  • HB = Hämoglobin (roter Blutfarbstoff)

NW weibl.: 12-16g/dl, männl.: 14-18g/dl befindet sich in den Erythrozyten. Erniedrigte Werte bei Eisenmangel oder starken Blutungen (auch bei starken Periodenblutungen).

  • HKT = Hämatokrit

NW weibl.: 37-46%; männl.: 38-52% Volumenanteil der festen Bestandteile im Blut; erhöht bei zu wenig Flüssigkeitszufuhr oder bei Doping mit EPO (da sich durch EPO die Ery vermehren = mehr feste Bestandteile im Blut)

  • Thrombo = Thrombozyten (Blutplättchen)

NW: 180-400 E3/yl wirken bei der Blutstillung mit; Erhöhung ⇒ Thromboserisiko; Erniedrigung ⇒ Blutungsneigung

  • Eisen

NW: 70-180yg/dl bzw. 12,4-31,8ymol/l wichtig für den Sauerstofftransport und den Blutfarbstoff. Veränderungen kommen oft vor und können verschiedenste Ursachen haben. Zur Festellung des Eisenmangles ist deshalb das Ferritin wichtiger.

  • Ferritin = Speicherform des Eisens

NW: 30-250ng/ml eine Erhöhung kann ein Zeichen für eine Infektion sein. Erniedrigung = Eisenmangel Symptome bei Eisenmangel: Müdigkeit, Leistungsabfall, Kopfschmerzen, Blässe

  • Ges. Cholesterin

Blutfettwert der durch Sport gesenkt werden kann. Dauerhaft erhöte Werte ⇒ Risikofaktor für Erkrankungen des Herzkreislaufsystem Das Gesamt-Cholesterin wird unterteilt in günstiges HDL und ungünstiges LDL. Sport erhöht den Anteil des HDL. NW Ges.Chol.: <200mg/dl HDL weibl.: >45mg/dl; männl.: >35mg/dl LDL:<155mg/dl


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1) Vortrag Karpaltunnelsyndrom - Referenten: Thomas Bauer; B. Schnellbacher; E.M. Plack; M. Grope; L. Meyer;
Thieme: Duale Reihe Anatomie; neuro24.de;
2) Zeitschrift LEISTUNGSSPORT 2/2006 - Nachermüdung als trainingsmethodische Atlernative im Krafttraining (Fröhlich/Gießing)
Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin Nr. 1 2007 - Intensitätstechniken Vor- Nachermüdung im Muskelaufbautraining (Fröhlich/Gießing/Schmidtbleicher/Emrich)
Pschyrembel Klinisches Wörterbuch 260., neu bearbeitete Auflage
J. Weineck-Optimales Training 14.Aufl.;
Lehrbuch Liz. Fitnesstrainer DSSV
3) Öko Test Ernährung&Genuss Nr.6 /06
DEUTSCHE ZEITSCHRIFT FÜR SPORTMEDIZIN Nr.4 2007 - Gelenkbelastung beim Nordic Walking
Johannes Gutenberg Universität FB Sport
Olympiastützpunkt Bayern - Ernährungsberatung
4) Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin Ausgabe Nr. 2 2007;
Broschüre Techniker Krankenkasse, Chronische Kopfschmerzen 1.Auflage 2000
5) , 11) Pschyrembel Klinisches Wörterbuch 260., neu bearbeitete Auflage
6) J. Weineck-Optimales Training 14.Aufl.; Lehrbuch Liz. Fitnesstrainer DSSV;
Silbernagel/Despopoulos-Taschenatlas d. Physiologie; G.J.Tortora/B.H.Derrickson-Anatomie und Physiologie; Rehabiltiative Trainingslehre
7) G.J.Tortora/B.H.Derrickson - Anatomie und Physiologie
Rauber/Kopsch - Anatomie des Menschen Bewegungsapparat
Silbernagel/Despopoulos-Taschenatlas der Physiologie
8) die Hyperplasie der SZ ist jedoch nicht Ausreichend um beträchtliche Muskelschädigungen oder Degeneration zu kompensieren
9) Die Reparatur durch SZ ist jedoch nicht ausreichend um beträchtliche Muskelschädigungen zu kompensieren
10) Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin Nr.1 2007 - Satellitenzellaktivierung bei Krafttraining
G.J.Tortora/B.H.Derrickson - Anatomie und Physiologie
Rauber/Kopsch - Anatomie des Menschen Bewegungsapparat
Silbernagel/Despopoulos-Taschenatlas der Physiologie
13) Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin 1/2007 – neuere Entwicklung im Krafttraining;
info/info.txt · Zuletzt geändert: 2010/03/06 18:34 von thomas
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