Die meisten Sportler wissen nicht viel über die Wirkung und Adaptation (Anpassung) von Sport, daher gilt meistens noch die Maxime: Je mehr, desto besser, oder: bloß nicht zu sehr anstrengen, ich will doch kein Leistungssportler werden.
Dieser Trend wird leider auch von sog. Wellness oder Fitnesszeitschriften ge-pushed! Dabei ist es eigentlich nicht so schwer, wenn man sich ein bischen mit den (Grund) Trainingsprinzipien auskennt.
„Wenn man lernen möchte ein Instrument zu spielen, genügt es nicht nur es zu kaufen. Man muss Unterricht nehmen und sich selbst damit beschäftigen - so ist es auch mit SPORT!“
… viel Spass beim beschäftigen!
Laktat (Salz der Milchsäure) entsteht bei der anaeroben (ohne Sauerstoff) Energiebereitstellung im Körper.
Es wird vorwiegend in Muskelzellen, Gehirn, Haut, Erythrozyten und Darm produziert.
Jeder Mensch besitzt in Ruhe einen sog. Ruhelaktatwert, welcher zwischen 0,6 und 2 mmol/l Blut liegt.
Bis zu einer bestimmten Belastungsintensität läuft die Energiebereitstellung über den aeroben Stoffwechsel.
Man befindet sich bis dahin in einem Sauerstoff steady state, d.h.: der Körper bekommt so viel Sauerstoff wie er benötigt.
Die erste Schwelle ab der mehr Laktat anfällt liegt bei ca. 2mmol/l - die aerobe Schwelle (AS).
Steigt die Belastung, so kommt man in den aerob-anaeroben Übergangsbereich. Hier wird anfallendes Laktat noch in der arbeitenden Muskulatur abgebaut. – Man spricht von einem Lakat steady state. Das Laktat steady state endet an der (individuellen) anaeroben Schwelle (ANS oder IAS).
Steigt die Belastungsintensität über die ANS, erfolgt die Energiegewinnung anaerob.
Es fällt mehr Laktat an wie der Körper abbauen kann – man übersäuert, die Beine/Arme werden schwer, die Muskeln schmerzen, … bis die Belastung abgebrochen werden muss.
Ein effektiver Trainingsplan kann nur erstellt werden, wenn die ANS bzw. IAS bekannt ist. Die individuellen Trainingsbereiche werden dann in Herzfrequenz, Geschwindigkeitsangaben (z.B.:km/h) oder Wattangaben bestimmt.
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Kraftarten
Maximalkraft wird derzeit in der Literatur als Basiskraft angesehen.
Trainingsziele:
Muskelaufbau (Hypertrophie), Kraftausdauer, Schnellkraft, Maximalkraft
Verbesserung der Maximalkraft
Methode:
Verbesserung der Kraftausdauer
Methode:
oder:
(bessere Trainingserfolge werden aber über die 3 Stufen s.o. erreicht)
Verbesserung der Schnellkraft
Methode:
Das spezifische Schnellkrafttraining kann auch parallel zur Maximalkraftentwicklung durchgeführt werden.
Reaktivkraft
Die Reaktivkraft ist eine sehr spezielle Kraftform, höchster Intensitäten. Die Trainingsmethoden der Reaktivkraft sind nur für den Hochleistungssportler geeignet. Die Anpassung/Wirkung auf den Organismus ist überwiegend eine verbesserte Intramuskuläre Koordination.
Übersicht über die Belastungsparameter der Trainingsmethoden
| Methode | Dauer | Intensität | Umfang | Dichte | Häufigkeit |
|---|---|---|---|---|---|
| Muskelaufbau | 6-12 Wdh. | 60% - 80% | 6-8 Sätze. | 2-5 min. Pause | 2-3x/Woche |
| intramuskuläre Koordination | 1-3 Wdh. | 90% - 100% | 3-5 Sätze | 3-6 min. Pause | 2x/Woche |
| Kraftausdauer | 15-25 Wdh. | 30% - 50% | 2-4 Sätze. | 20sek.-1 min. Pause | 3x/Woche |
| Schnellkraft | 5-7 Wdh. | 50%-60% | 2-5 | > 3 min. | 2 mal pro Woche |
Beispiele
Fitnesstraining
Ziel: Muskelaufbau, also kräftiger & massiger
oder Ziel: Kraftausdauer, also kräftiger aber nicht massiger
sportartspezifischen Krafttraining
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… wird noch weiter ausgeführt
Quellen¹
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Ein Problem, gerade im Hobby, Fitness und Breitensport ist die eigene Selbsteinschätzung.
… noch in Arbeit
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Die Schädigung des N. medianus im Karpaltunnel ist eine häufige Erkrankung.
Dabei kommt es zu einer Druckläsion des N. medianus unter dem Retinaculum (musculorum) flexorum.
Der Karpalkanal wird radial von Os scaphoideum (1) und Os trapezium (2) und ulnar von Os pisiforme (3) und durch den Hamulus des os hamatum (4) gebildet.
Der Karpalkanal (sulcus carpi) wird von dem Retinaculum (musculorum) flexorum überspannt und bildet somit den Karpaltunnel - Canalis carpi.
Computerarbeit scheint das Karpaltunnelsyndrom nicht wesentlich zu begünstigen
Quellen1)
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Mit Trainingsmethoden sind i.d.R. Verfahren gemeint um das Trainingsziel zu erreichen.
z.B.: Trainingsziel: Muskelaufbau - Trainingsmethode: Hypertrophietraining
Trainingsform bezeichnet meistens die Organisationsform der Trainingmethode.
Also ob Satztraining / Stationstraining, Zirkeltraining …
Beispiel:
Trainingsziel: Muskelaufbau
Trainingsmethode: Hypertrophietraining mit negativ Serien
Trainingsform: Stationstraining (Also alle Sätze einer Übung werden mit entsprechender Pause nacheinender absolviert)
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Muskelkater kennt jeder, aber was ist das genau?
Selbst von einigen Ärzten hört man leider immer noch veraltete Erklärungen, wie „Laktatansammlung im Muskel“…
Bei einem Muskelkater treten kleinste Mikrotraumen in den kontraktilen Elementen des Muskels auf.
Dabei werden die Z-Scheiben zerrissen / eingerissen.
Muskelkater ist also genau genommen eine Verletzung des Muskelgewebes.
Nach hohen (z.B.: extremes Sprungtraining) oder neuen unbekannten Muskelbelastungen, sowie bei starken Dehnungsreizen kommt es zur einer Überbelastung der Z-Scheiben durch das darin verankerte Aktin oder durch das über Titin verankerte Myosin.
Diese Einrisse der Z-Scheiben und der damit verbundene Heilungsprozess führen zu einer Überempfindlichkeit der Muskulatur mit Schmerzen und Bewegungseinschränkung.
Gefährlich ist Muskelkater in den meisten Fällen nicht.
Dennoch muss man bedenken, dass Muskelkater ein Muskeltrauma ist, was als Vorstufe einer Muskelzerrung oder eines Muskelfaserisses gesehen werden kann.
Teilweise kann Muskelkater trotzdem erwünscht sein, da es durch das Muskeltrauma zu einer vermehrten Hypertrophie (Muskelaufbau), u.a. durch eine vermehrte Aktivierung von Satellitenzellen, kommt.
Hat man Muskelkater, hilf nur noch aktive Regeneration:
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Muskelaufbau – ein wichtiges Trainingsziel für viele Hobby-, Fitness-, und Leistungssportler. Gerade im Fitnessbereich hat sich in den letzten Jahren vermehrt das Training mit Verbundsätzen (s.u.) entwickelt.
Die bisher gängige Theorie (und Praxis) zu Verbundsätzen im Krafttraining war:
Beispiel (M. pectoralis major - großer Brustmuskel):
Grund:
Kleine (schwache) Muskeln sind in einer Muskelkette das schwächste Glied, d.h. sie sind der limitierende Faktor bei der Grundübung. Um dennoch die großen starken Muskeln effektiv mitzutrainieren, beginnt man daher mit einer isolierten Übung für die großen Muskeln.
Bei der anschließenden Grundübung werden dann sowohl schwache wie auch starke Muskeln effektiv trainiert, da die starken Muskeln bereits erschöpft sind.
Dabei wurde festgestellt, dass die weniger praktizierte Trainingsmethode Nachermüdung effektiver und somit wirksamer ist.
Bei der Nachermüdung wird (umgekehrt zur Methode Vorermüdung) zuerst eine komplexe Grundübung und anschließend eine Isolationsübung absolviert.
Vorteil:
Kombination aus mehreren Kraftübungen für eine Muskelgruppe. Dabei wird meist eine (komplexe) Grundübung und eine isolierte Übung absolviert.
Nach dem Punkt des momentanen Muskelversagens (PmM) versucht man durch verschiedene Methoden 2-3 weiter Wiederholungen zu absolvieren.
Die 3 gängigsten Methoden:
—- Quellen: 2)
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Damit Sport wirklich gut tut müssen einige „Grundregeln“ beachtet werden. da jeder Mensch individuell ist, halte ich es nicht für sinnvoll festgeschriebene Angaben zum machen, wie: mit Puls 130 joggen, oder Nordic Walking ist besser als Joggen, … Es gibt für jede Person das für Ihn optimale Training, optimale Sportarten und die optimale Ernährung.
Folgende Punkte sollten beachtet werden:
Bevor man mit Sport anfängt sollte jeder einen ausführlichen Belastungscheck vollzogen haben – wenn möglich mit Laktatmessung (die gibt es auch HIER auf Anfrage)
Nach einem solchen Check muss man sich seine Lieblingssportart bzw. die für einen optimale Sportart heraussuchen. Derzeit kursieren viele Fitnessgerüchte z.B.: Nordic Walking (NW) sei viel gesünder, effektiver und sowieso besser als Joggen, normales Walking, …
zum Sporteinstieg, aber auch zu Beginn einer neuen Saison sollten immer erst allgemeine Grundlagen (Grundlagenausdauer, allgemeine Rumpfstabilität, Beweglichkeitstraining, …) auf dem Trainingsplan / Fitnesstraining stehen. Bei Missachtung diese Prinzips kommt es schnell zu Verletzungen, degenerativen Gelenkveränderungen (Arthrose) oder Übertrainingerscheinungen.
Zu jedem Ausdauertraining gehört auch ein (wenn auch kleines) Krafttraining und Beweglichkeitstraining. Bei leistungsorientierten Sportlern sollte auch noch Schnelligkeitstraining dabei sein. Einseitiges Training für schnell zu Stagnation und noch schlimmer: zu Dysbalancen im Körper und somit wieder zu einer erhöhten Verletzungsgefahr, sowie über kurz oder lang zu Arthroseerscheinungen.
Wenn man Sport treibt, verbraucht man mehr Energie! Ist ja auch das ziel eines großen Teils der Sporttreibenden. Man verliert aber natürlich nicht nur mehr Energie sondern auch Spurenelemente (Mineralien) und Vitamine.
Um einem Mangel vorzubeugen kann man entweder mehr oder weniger unkontrolliert Vitaminpräparate zu sich nehmen, oder auf eine ausgewogene Ernährung achten.
Ich weiß, das ist ein alter „Schuh“: Essen sie ausgewogen, viel Obst und Gemüse…, aber man sollte wissen, dass Vitaminpräparate und dergleichen nicht als Arzneimittel gelten, sondern als normales Lebensmittel!!!
– D.h.: Es bedarf KEINE Studien oder Beweise über Ihre Wirkung / Nebenwirkung! Deutschland gilt nicht zu einem Vitaminmangelland. Bis auf wenige Ausnahmen liegen die Deutschen meist über den, von der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung), vorgeschrieben Referenzwerten.
Zu evtl. Risikofaktoren gehören:
Die richtige Kleidung ist natürlich ebenfalls wichtig. Sie sollte funktionell und Wetterangepasst sein. Bei hohen Temperaturen sollten Sie unbedingt die Trainingsintensität reduzieren genug trinken und sich vor direkter Sonneneinstrahlung schützen.
Quellen3)
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Kopfschmerzen werden meist in zwei große Gruppen eingeteilt.
Bei den sekundären Kopfschmerzen muss erst die eigentliche Grunderkrankung behandelt werden.
Sport hilft hier gegen die Kopfschmerzen in der Regel nicht.
Jedoch kann (nach Rücksprache mit dem Arzt) die ein oder andere internistische Grunderkrankung in der Behandlung positiv unterstützt werden (z.B.: Diabetes II, Bluthochdruck, …)
Wie oben beschrieben, zählt körperliche Aktivität, besonders Ausdauersport, zu den nicht medikamentösen Prophylaxen und Behandlungsmethoden bei Kopfschmerzen.
Kopfschmerzen können aber auch als folge körperlicher Belastung auftreten - man spricht von Belastungskopfschmerzen.
Es wird ebenfalls zwischen primären und sekundären Belastungskopfschmerzen unterschieden (s.o.).
Liegt keine andere Grunderkrankung vor handelt es sich höchstwahrscheinlich um primäre Belastungskopfschmerzen.
Primäre Belastungskopfschmerzen sind stark spontanheilend
Sie werden insbesondere durch exogene Faktoren verstärkt bzw. verursacht, wie
Treten primäre Belastungskopfschmerzen auf, sollte die Trainingsintensität gesenkt und die exogenen Faktoren optimiert werden.
Bei sekundären Belastungskopfschmerzen, liegt eine andere Grunderkrankung als Ursache für die Belastungskopfschmerzen zu Grunde.
Um die sekundären Belastungskopfschmerzen zu lindern, muss (wie bei den normalen sekundären Belastungskopfschmerzen – s.o.) erst die Grunderkrankung behoben werden.
Quellen 4)
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Die Homöostase ist die „Aufrechterhaltung eines realtiv konstanten inneren Milieus od. Gleichgewichts im Organsismus …“ 5)
zurück zu: Superkompensation | Infothek
Der Mensch befindet sich unter den Belastungen des Alltags in einem Gleichgewichtssystem - der Homöostase.
Sportliches Training bringt den Körper aus diesem Gleichgewicht, woraufhin der Körper versucht, sich schnellstmöglich zu regenerieren.
Um vor einer erneuten Belastung dieser Art gewappnet zu sein reagiert der Körper sogar mit einer überschießenden Wiederherstellung (Superkompensation). Dies bedeutet, dass ein höherer Leistungsstand als zuvor aufgebaut wird.
Beispiel (für einen Sporteinsteiger)
spätestens Mittwoch muss also wieder ein Ausdauertraining absolviert werden!
Verbesserung der Leistungsstandes bei regelmäßigem Training unter beachtung der Superkompensation
Diese Leistungssteigerung ist nach oben natürlich nicht beliebig steigerbar.
Ab einem bestimmten Leistungsniveau findet die Superkompensation schon innerhalb von 12h statt und in geringerem Ausmaß.
Dies ist u.a. ein Grund, warum Leistungssportler mit den Trainingsjahren immer mehr trainieren müssen.
Aber auch hier sind irgendwann Grenzen gesetzt Quantität ≠ Qualität (s. Trainingsprinzipien)
Erfolgt kein weiteres Training geht der Leistungsstand allmählich zurück. (5)
Quellen 6)
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Ein quergestreifter Skelettmuskel besteht aus mehreren Untereinheiten (s.Grafik).
Quellen 7)
zurück zu: Muskelkater | Intramuskuläre Koordination | Muskelfasertypen | Infothek
Satellitenzellen (SZ) sind schon ca. 40 Jahre bekannt.
Ihren Namen haben sie aufgrund der anatomischen Lage, da sie zwischen der Plasmamembran von Muskelfasern und der Basallamina liegen.
SZ werden inzwischen wichtige Rollen zugeschrieben, bei:
von Muskelzellen.
Neueren Studien zufolge führt körperliche Belastung zu einer Aktivierung von SZ im Skelettmuskel, was wahrscheinlich auf die gesteigerte Produktion von Wachstumsfaktoren zurückzuführen ist. Die wichtigsten Wachstumsfaktoren für die Aktivierung sind:
Vor der Aktivierung ruhen die SZ in der G0 Phase des Zellzyklus ![]()
Nach Aktivierung haben die SZ verschiedene Möglichkeiten:
Da es noch an Studienergebnissen am humanen Skeltettmuskel mangelt, können derzeit noch keine Aussagen / Empfehlungen über die Art der körperlichen Belastung gegeben werden wie mehr SZ aktiviert werden können.
Quellen10)
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Der Agonist (Wettkämpfer) „Muskel der eine best., einem Antagonisten entgegengesetzte Bewegung bewirkt“ 11), ist also der Muskel der die Bewegung ausführt - der Spieler.
Der Antagonist (Gegner) ist Gegenspieler des Agonisten
Beispiel 1
Kniestrecken (aus dem Sitz;)
Beispiel 2
Kniebeugen (aus dem Sitz)
Synergisten
Als Synergisten werden Muskel bezeichnet, die gemeinsam (in die selbe Richtung) eine Bewegung ausführen
Beispiel 2 (s.oben)
Die Ischiocrurale Muskulatur (Oberschenkelrückseite bestehend aus Mm. Semimembranosus, Semitendinosus und Bizeps femoris) arbeiten synergistisch bei der Kniebeugung.
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Intermuskuläre und Intramuskuläre Koordination - zwei oft miteinander verwechselte Begriffe!!
Im folgendem finden Sie eine, mit Beispielen veranschaulichte, Erklärung.
Intermuskuläre Koordination (inte.K.) beschreibt das Zusammenspiel zwischen verschiedenen Muskeln bzw. von Agonisten und Antagonisten.
Beispiel:
Würden die Kniebeuger nicht loslassen, entstünde ein Pattsituation und es käme keine Bewegung im Kniegelenk zustande (s. statische / isometrische Kontraktion)
Intramuskuläre Koordination (IK) ist die nervale Ansteuerung bzw. Aktivierung von Muskelfasern (über motorische Einheiten) innerhalb eines Muskels.
Beispiel (M. Biceps brachii)
ein Blatt Papier soll hochgehoben werden
der Biceps braucht wenig Kraft, also wenig Muskelfasern(1)
eine Wasserflasche soll gehoben werden
der Biceps braucht mehr Kraft, mehr Fasern müssen arbeiten(2)
ein Kasten Bier soll mit einer Hand gehoben werden
der Biceps braucht all seine Kraft, alle Fasern (bis zu 60%) werden rekrutiert/aktiviert(3)
Die IK lässt sich in verschiedene Bereiche einteilen
Eine untrainierte Person kann ca. 60% seiner Absolutkraft willkürlich freisetzen.
Eine sehr gut trainierte Person (Hochleistungssportler) kann bis zu 90% willkürlich aktivieren.
Die restlichen 10% sind autonom geschützt, d.h. sie werden nur in Extremsituationen aktiviert (z.B.: Todesangst), oder durch Doping
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Ein Muskel setzt sich aus mehreren Faserbündeln zusammen.
Jedes Muskelfaserbündel besteht wiederum aus einzelnen Muskelfasern (Muskelzellen)
Dabei kann man zwischen 3 verschieden Muskelfasertypen unterscheiden.
Typ I Fasern
Typ II Fasern (FT – fast-twich-fibers)
Früher wurden die IIx Fasern auch IIb genannt.
Inzwischen wurde allerdings herausgefunden, dass es sich bei IIb Fasern um tierische Muskelfasertypen handelt, welche beim Menschen nicht gefunden werden konnten.
Die IIb Fasern sind noch schneller als die menschlichen Typ IIx. 13)
… weiter Erklärung in Arbeit
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Ausgangsniveau
Sporteinsteiger (
jemand der seit ca. einem Jahr keinen Sport oder andere körperliche Aktivität (länger als 20 min. ohne Pause) betrieben hat.
| Umfang | Häufigkeit | Intensität | |
|---|---|---|---|
| Woche 1 Einstieg | 20 min. | 2x/Woche | Unterhaltung muss noch möglich sein |
| Woche 2 Steigerung | 20 min. | 3x/Woche | Unterhaltung muss noch möglich sein |
| Woche 3 Grundlage | 30 min. | 3x/Woche | wie oben, oder z.B. beim Joggen: 3Schritte Ein-, und 3Schritte Ausatmen |
| Umfang | Dauer | Häufigkeit | Intensität | Dichte | |
|---|---|---|---|---|---|
| Woche 4 Einstieg | 20 min | 15 WDH | 2x/Woche | leicht-mittel | 30 sek. Pause |
| Woche 5 Steigerung | wie Woche 1 nur 3x/Woche | ||||
| Woche 6 Grundlage | 30min | 20WDH | 3x/Woche | mittel | 30 sek. Pause |
| Die 30 min werden durch 3 Durchgänge erreicht. | |||||
Beispiel
Wichtig
Jede WDH sollte ca. 3 sek. dauern, also die Übungen langsam und ohne Schwung ausführen.
(nach den ersten 3 Wochen Ausdauertraining)
| Woche 4 | Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Ausdauer | - | - | 30 min | - | 30 min | - | 40min |
| Kraft | - | - | 20 min | - | - | 20 min | - |
| Woche 5 | Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Ausdauer | - | - | 30 min | - | 30 min | - | 40min |
| Kraft | - | 20 min | - | 20 min | - | 20 | - |
| Woche 6 | Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Ausdauer | - | - | 30 min | - | 30 min | - | 40min |
| Kraft | - | 30 min | - | 30 min | - | - | 30 |
Woche 6 ist zugleich ein Gesamttrainingsplan für ein gesundes Fitnesstraining
Hier gibts den Beitrag als pdf download
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Der Body-Mass-Index (BMI) setzt das Körpergewicht in Relation zu der Körperoberfläche!
Grosser Nachteil
Es wird nicht zwischen Fett- und Muskelmasse unterschieden!!
Für den Autonormalverbraucher ist der BMI aber erstmal ein guter Anhaltspunkt!
Berechnung: Körpergewicht (kg)÷ Körpergröße (in Meter) zum Quadrat.
Beispiel:
Gewicht: 70kg
Grösse: 1,73 m
70 ÷ 1,73² = 23,4
⇒ 23,4 = gut!
| Untergewicht | < 18,5 |
|---|---|
| Normwerte | 18,5 - 25 |
| Übergewicht | 25 - 30 |
| Adipositas | > 30 |
Na? Wo befindet ihr euch?
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Die Beurteilung von Laborwerten sollte grundsätzlich nur von einem Arzt / Fachpersonal erfolgen! Hier werden nur einige Werte zum besseren Verständnis dargestellt und erklärt!!
Normwerte (NW) < 15/25 Eine beschleunigte BSG ist immer ein unspezifischer Hinweis auf ein Krankheitsgeschehen. Sie ist erhöht z.B.: bei Infektionen, Krebserkrankungen, aber auch bei Einnahme von best. Medikamenten.
NW weibl.: 4,2-5,4 E6/yl; männlich: 4,6-6,2E6/yl Sie sind verantwortlich für den Sauerstofftransport im Blut. Bei Eisenmangel und als Folge von Infekten sind sie häufig erniedrigt.
NW: 4,0-9,0E3/yl Fktn.: Abwehr von Infektionen; erniedrigte Werte sind meist Ausdruck einer viralen Infektion
NW weibl.: 12-16g/dl, männl.: 14-18g/dl befindet sich in den Erythrozyten. Erniedrigte Werte bei Eisenmangel oder starken Blutungen (auch bei starken Periodenblutungen).
NW weibl.: 37-46%; männl.: 38-52% Volumenanteil der festen Bestandteile im Blut; erhöht bei zu wenig Flüssigkeitszufuhr oder bei Doping mit EPO (da sich durch EPO die Ery vermehren = mehr feste Bestandteile im Blut)
NW: 180-400 E3/yl wirken bei der Blutstillung mit; Erhöhung ⇒ Thromboserisiko; Erniedrigung ⇒ Blutungsneigung
NW: 70-180yg/dl bzw. 12,4-31,8ymol/l wichtig für den Sauerstofftransport und den Blutfarbstoff. Veränderungen kommen oft vor und können verschiedenste Ursachen haben. Zur Festellung des Eisenmangles ist deshalb das Ferritin wichtiger.
NW: 30-250ng/ml eine Erhöhung kann ein Zeichen für eine Infektion sein. Erniedrigung = Eisenmangel Symptome bei Eisenmangel: Müdigkeit, Leistungsabfall, Kopfschmerzen, Blässe
Blutfettwert der durch Sport gesenkt werden kann. Dauerhaft erhöte Werte ⇒ Risikofaktor für Erkrankungen des Herzkreislaufsystem Das Gesamt-Cholesterin wird unterteilt in günstiges HDL und ungünstiges LDL. Sport erhöht den Anteil des HDL. NW Ges.Chol.: <200mg/dl HDL weibl.: >45mg/dl; männl.: >35mg/dl LDL:<155mg/dl
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